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Frauenlauf Bern

Gestern Sonntag startete um 11.30 Uhr die Elite beim Frauenlauf in Bern. Zu Beginn des Rennens schlug ich ein sehr hohes Tempo an, musste dies aber aufgrund von Magenkrämpfen nach 1,5 Kilometern etwas drosseln. Folglich wurde ich von Aniko Kalovics (Ungarn), Sabine Fischer (Schweiz) und Tsige Worku (Äthiopien) überholt. Ich lief dann hinter den drei mein eigenes Tempo, dicht gefolgt von Mirja Jenni. Auf dem letzten Kilometer konnte ich noch etwas beschleunigen. Beinahe hätte ich dabei Worku Tsige einholen können. Schliesslich kam ich als Gesamtvierte und zweitbeste Schweizerin ins Ziel. Mit meinem Rennen bin ich überaus zufrieden. Meine Zeit zeigt mir, dass ich trotz reduziertem Lauftraining vorne mithalten kann. Das stimmt mich zuversichtlich im Hinblick auf Barcelona.

Resultate: http://services.datasport.com/2010/lauf/frauenlauf/

Start am Frauenlauf Bern

Letzte Woche verspürte ich noch leichte Schmerzen an der linken Ferse. Eine genauere Abklärung bei einem Spezialisten ergab den Befund, dass ich  an einer chronischen Entzündung der langen Beugersehne zur Grosszehe leide. Der Spezialiste meinte, man könnte dies opertiv beheben. In Hinblick auf Barcelona gab er mir aber ein entzündungshemmendes Medikament. Zudem reduzierte ich mein Lauftraining auf ein Minimum, um die Entzündung möglichst rasch in den Griff zu bekommen. Tatsächlich konnte ich diese Woche, nach zweiwöchiger Laufpause, zum ersten Mal wieder ein schmerzfreies Lauftraining absolvieren.

Da am nächsten Samstag der Frauenlauf stattfindet und das Rennen nicht all zu lange ist (5km), habe ich mich entschieden, an dieser tollen Laufveranstaltung zu starten. Ich erhoffe mir dabei, dass ich durch dieses Rennen wieder eine gewisse Sicherheit  und Zuversicht  bekomme.

Verzicht auf den GP von Bern

Schon seit längerer Zeit plagen mich nach grösseren Laufbelastungen Schmerzen an der linken Ferse. Nach meinem erfolgreichen Qualifikationslauf  an den deutschen Meisterschaften zeigten sich diese Schmerzen etwas stärker als gewöhnlich.  Darum habe ich eine zweiwöchige Laufpause eingelegt und eine medizinische Abklärung des Fusses durchführen lassen. Die MRI -Untersuchung zeigte glücklicherweise weder eine Stressfraktur noch irgend etwas anderes. Ich verspüre aber immer noch leichte Schmerzen. Zudem möchte ich im Hinblick auf Barcelona keine Risiken eingehen. Schweren Herzens habe ich mich entschieden, den GP nicht zu laufen.

EM-Limite erreicht!

Am Samstag vor einer Woche um 16.30 Uhr war es soweit. Der Startschuss des 10000m-Laufs in Ohrdruf war gefallen. Um die EM-Limite zu erreichen, musste ich 25 Runden in je 80 Sekunden absolvieren. Wie erwartet zog Sabrina Mockenhaupt (deutsche Spitzenläuferin) bereits von Beginn des Rennens alleine davon. Dahinter kamen aber schon bald Simret Restle und ich. Wir liefen das gesamte Rennen gemeinsam und halfen uns somit gegenseitig, die geforderte Zeit einzuhalten. Am Ende des Rennens lief ich als dritte (hinter Simret und Sabrina (Siegerin)) mit einer Zeit von 33 Minuten und 11 Sekunden über die Ziellinie. Die EM-Limite konnte ich also um gut 8 Sekunden unterbieten. Meine Freude darüber war riesig! Jetzt kann ich mich ohne Druck auf das Abenteuer Barcelona vorbereiten.

Erfolgreicher Auftakt

Am letzten Freitagabend ging für mich die Berglaufsaison nun endlich los. Ich konnte sie am Tüfelsschluchtlauf mit meinem  Sieg erfolgreich beginnen; ein schönes Gefühl. Diesmal lief es mir allerdings eher harzig, vielleicht auch, weil ich in der Vorbereitung ein bisschen experimentierte. Nächste Woche steht nun schon ein weiterer wichtiger Programmpunkt an. Ich bereite mich nämlich auf den wichtigen 10’000m-Qualifikationslauf für die EM Barcelona anlässlich der Deutschen Meisterschaft in Ohrdruf vor.  Hoffentlich gelingt mir am 1. Mai in Deutschland ein gutes Rennen. Drückt mir bitte die Daumen!