Doppelsieg: Ämmelauf und Weissensteinlauf

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Ganz spontan habe ich am Sonntag Morgen den 29. Weissensteinlauf bestritten, dies als weiterer Aufbaubaustein im Hinblick auf den Berlin Marathon von Ende September. Für mich gab es einen Start-Ziel-Sieg. Mit einer Zeit von 1:10:39 lief ich als erste Frau durchs Ziel. Nur fünf Herren waren noch schneller. Sarah Umbricht wurde 2. Dame, Bettina Müller 3. Dame. Ich lag aber über 3 Minuten über meiner Rekordzeit. Die Strecke war etwas länger, ich war nicht total erholt, ich bin etwas schwerer (was ich am Berg etwas merke) und mein Trainingsrückstand macht sich immer noch bemerkbar. Für mich war es ein Jubiläumslauf: Ich lief den 50. Jura-Top-Tour-Lauf (49. Mal 1. Rang) und zudem siegte ich zum 10. Mal am Weissenstein!
Vier Tage vor dem Weissensteinlauf bin ich ganz spontan anstelle eines harten Trainings am Emmenlauf in Uzensdorf über 10.6km gelaufen. Mit einem 3:30er Schnitt konnte ich ebenfalls einen Sieg verbuchen. Gerne wäre ich schneller gelaufen. Doch ich war schlicht und einfach zu müde nach den letzten intensiven Trainingswochen mit bis zu 160 Kilometern plus Alternativtraining.
Berlin steht schon bald vor der Türe. Bis dahin werde ich versuchen, in Absprache mit meinem Trainer Fritz, noch das Möglichste herauszuholen. Mir ist bewusst, dass ich nicht auf das Niveau vom letzten Jahr kommen werde. Ich gebe aber mein Bestes um möglichst nahe an die Olympialimite zu kommen😊

Weissensteinlauf:

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Emmenlauf:

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Erster internationaler Sieg über 10km: Berlin City Night

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Was für ein tolles und erfolgreiches Wochenende in Berlin. Sieg über 10km an der Berlin City Night in einem international stark besetzten Rennen. 33:39 eine Zeit mit der ich nach meiner langen Verletzungspause im Moment nicht gerechnet hätte. 20000 Läufer und Läuferinnen, 50000 Fans am Streckenrand, ein unglaubliches Gefühl beim Zieleinlauf. Ich habe alles gegeben, restlos alles und es hat sich mehr als gelohnt. Mein Trainer hat mich super betreut vor und während dem Rennen. Alles haben wir ganz spontan gebucht und wir sind am Freitag nach Berlin gereist. Ratet mal was wir am Samstag vor dem Rennen gemacht haben😉🤪….wir hatten sogar noch Zeit zum Shoppen🤪😂👗👠👙👍😋

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Dritter Saisonsieg in Folge-Aegeriseelauf (14.14km)

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Mit der Startnummer 3 holte ich am Samstag den dritten Saisonsieg in Folge um den Aegerisee (14.2km) 🏃🏼‍♀️🥇. Ich hinke der Form vom letzten Jahr aber noch deutlich nach. Letztes Jahr den See im 3.19 Schnitt (18.2km/h) umrundet und einen Streckenrekord aufgestellt, dieses Jahr lief ich mit einem 3.29 Schnitt (17.2km/h)am Limit.Das ist auch schön schnell, aber ich will wieder die alte Form zurück. Mir fehlen noch die harten Trainings und einige Laufkilometer. Zudem trage ich etwas mehr Gewicht mit mir herum🤪. Es geht in kleinen Schritten aufwärts, mein Team und ich tun aber alles dafür. Ich muss einfach vorsichtig sein weil ich noch nicht 100% beschwerdenfrei bin und mein Körper mehr Zeit zum Regenerieren braucht. (Auf dem Bild der Männersieger Tade Abraham 🥇und Adrian Lehmann🥉) #asics #physioinfit #implenia #baloisebanksoba #gaw

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Sieg und Streckenrekord beim Zermatt Halbmarathon

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Solothurner Zeitung
Das letzte Wochenende waren mein Trainer und ich in Zermatt eingeladen als VIP- Gäste anlässlich der Berglauf EM. Als ehemalige zweifache Berglaufeuropameisterin und Weltmeisterin war das für mich eine Ehre mit dabei zu sein. Natürlich wäre ich am liebsten selber gelaufen. Doch wir haben schon länger entschieden, dass ich mich voll und ganz auf die Olympiade 2020 in Tokio konzentriere. Zudem war ich über 7 Monate verletzt, von meiner Topform noch weit entfernt und eine Europameisterschaft möchte ich nur in Topform laufen um den Erwartungen gerecht zu werden. Soviel dazu😉.
Da mir letzte Woche das erste Rennen gut gelungen ist, hatte ich plötzlich die Idee am Samstag den Zermatt Halbmarathon, anstelle eines geplanten Longjogs zu laufen. Da ich ja meistens alleine trainiere wollte ich so von anderen schnellen Läufern profitieren und mich etwas puschen. Gesagt getan: Der Startschuss fiel um 10.12 Uhr und die Läufer und Läuferinnen wurden auf die 21.1 Kilometer lange Strecke geschickt. Zu überwinden waren 1400 Höhenmeter. Ich zog mit den schnellsten Männern los. Ojeeee schon nach 500 Metern merkte ich aber, dass ich ganz saure Beine hatte und kaum atmen konnte. „Jetzt aber nicht schon aufgeben, das ist sicher nur am Anfang so“, sagte ich mir. Doch nach 3 Kilometern war es noch schlimmer! „Wieso hatte ich auch nur diese doofe Idee den Halbmarathon zu laufen?? Wieso tue ich mir das an, es geht immer noch ganze 18km und 1400Hm! Ist es nach der Verletzung einfach noch zu früh für einen Halbmarathon? Aufgeben? Nein, aufgeben ist keine Option, never (ausser ich würde die Gesundheit gefährden)“! Ich entschied mich einfach durchzubeissen und verdrängte alle negativen Gedanken. Ich dachte an was Schönes:-) Nach der Hälfte hatte ich einen Vorsprung von über 7 Minuten auf die zweite Dame und es ging mir etwas besser, aber immer noch kein lockeres Gefühl. Erst auf den letzten 3 Kilometern, wo noch 400Hm zu überwinden waren, fühlte ich mich gut🙃. Als Siegerin, mit einem Vorsprung von 10 Minuten auf die US Amerikanerin Karley Rempel überquerte ich nach 1 Stunde und 54 Minuten erleichtert die Ziellinie. Ich unterbot sogar den Streckenrekord um über 5 Minuten. Cool, jedoch habe ich auch damit gerechnet. Für die meisten ist das eine Top Zeit, doch ich war trotzdem nicht zufrieden. Wenn ich nämlich
ehrlich bin, wollte ich unter 1 Stunde und 50 Minuten laufen. Das wäre möglich gewesen, doch nicht an diesem Tag. Irgend etwas war nicht ganz so wie sonst, vielleicht hatte ich auch Mühe mit der Höhe.
Zum einen also glücklich, dass ich wieder laufen kann, mich als Siegerin feiern lassen darf und gar einen Streckenrekord aufgestellt habe. Zum anderen aber auch enttäuscht weil ich meine Erwartungen nicht erfüllen konnte. Ein superhartes Training für Körper und Kopf war es aber auf jeden Fall:-). Und nach 21 harten Kilometern bei wunderschönem Wetter mit Blick auf das Matterhorn, auf dem Riffelberg anzukommen, das ist einfach wunderschön und entschädigt alles😊.
Jetzt konnte ich das restliche Wochenende mit Kollegen/Kolleginnen und mit meinem Trainer noch geniessen und am Sonntag als VIP Gast die EM hautnah miterleben. Herzliche Gratulation dem ganzen Suisse Team für die guten Leistungen, insbesondere Maude für EM Gold und dem Frauen Team für Bronce.
Ganz herzlichen Dank an Fritz für die Betreuung. Und ein grosses Dankeschön an die Organisation des Zermatt Marathons, insbesondere Andrea Schneider, für das top organisierte Wochenende.

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1. erfolgreicher Wettkampf nach langer Verletzungspause

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In den letzten 8 Wochen ist einiges gegangen bei mir. Ich habe das Lauftraining wieder aufnehmen können und ein sachter Laufaufbau ist gefolgt. Dabei bin ich aber nie ganz beschwerdenfrei gewesen, doch die Beschwerden sind immer weniger geworden, je regelmässiger ich gelaufen bin. Ich konnte einige gute Grundlagetrainings machen, jedoch noch keine Tempotrainings.
Mein Trainer Fritz und ich haben entschieden dass ich meine erste Belastungsprobe am Grenchenberglauf mache. Doch mitte Woche wurde die Strecke abgeändert, wegen einem Felssturz, 550 Höhenmeter hinauf und wieder 550 Höhenmeter runter. Nach meiner langen Verletzungspause war das keine Option. Wir entschieden ganz kurzfristig, dass ich den Hellebardenlauf in Sempach über 12.2 Kilometer (recht coupiert, auf jeden Fall nicht flach😄)als Testlauf machen werde.
Also bin ich am Samstag um 17.00 Uhr total nervös an der Startlinie gestanden. Ich hatte keine Ahnung wo ich stehe, ob ich das überhaupt „überstehe“ wegen den noch leichten Beschwerden. So nervös bin ich schon lange nicht mehr gewesen. Der Startschuss ist um 17.00 Uhr bei 35 Grad gefallen. Ich (als uhrloses Wesen😄) bin relativ schnell mit einer Gruppe Männer losgelaufen. Meine Beine haben sich gut angefühlt, sogar sehr gut. Nach 3 Kilometer waren nur noch drei Männer vor mir und ich konnte den Rhythmus des dritten Mannes gut halten. Es war ein angenehmes Tempo. Im ersten Rennen wollte ich nicht von Beginn weg am Limit laufen. Auch nach 10 Kilometer waren meine Beine noch super, das Gesäss spürte ich aber etwas. Doch mit einem über 2minütigen Vorsprung führte ich das Feld der Frauen an und das liess ich mir nicht mehr nehmen. Ich verschärfte das Tempo sogar noch etwas und überquerte als Siegerin mit einer Zeit von 43 Minuten (3:32er Schnitt) die Ziellinie. Die bedeutete sogar noch Streckenrekord und nur drei Männer waren schneller. Dieses Gefühl habe ich so vermisst. Ich war überglücklich und einfach so dankbar, dass ich wieder einmal laufen konnte. Gefühlt habe ich mich super und die Form ist nach so langer Pause schon recht gut. Doch meinem Trainer und mir ist bewusst, dass es noch ein langer Weg ist bis ich da bin wo ich im letzten Jahr war. Um das zu erreichen müssen wir noch hart arbeiten und ich muss noch ganz beschwerdenfrei werden.
Ich bedanke mich ganz herzlich bei meiner Physiotherapeutin Chantal Wenger (physioinfit) die mich vor dem Rennen direkt vor Ort noch behandelt hat. Danke Marc Wenger für die super Betreuung während dem Lauf🚴‍♂️. Merci Samira, Sophie, Mama und Papa für die Begleitung vor und während dem Lauf. Danke Trainer Fritz für deine ständige Betreuung, Planung und Begleitung immer und überall.
Und noch herzliche Gratulation an Susanne Rüegger für den zweiten Rang und Lena Wirth für den dritten Rang🥇🥈🥉.
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